Einladung zur Messe Einstieg

Die Messe Einstieg 2015 findet am 6. und 7. Februar statt. Wie jedes Jahr werden auch wir dort mit unserem Messestand vertreten sein.

Wenn ihr gerne persönlich erfahren wollt, wie ihr mit einer Ausbildung oder einem Dualen Studium bei Biesterfeld durchstarten könnt, dann kommt gern am 6. oder 7. Februar von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Hamburg Messe.

Wir informieren euch dort über die Arbeit und Entwicklungsmöglichkeiten bei einem weltweit tätigen Handelshaus und geben euch gleichzeitig einen Einblick in die Ausbildung oder das Studentenleben bei der Biesterfeld AG.

Die Biesterfeld AG bietet neben den Ausbildungsgängen Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel und Betriebswirt/-in im Außenhandel auch den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an.

Wenn du zielstrebig, vielseitig interessiert und lernbereit bist und darüber hinaus noch Spaß daran hast, eigenverantwortlich in einem motivierten und aufgeschlossenen Team mitzuarbeiten, dann nichts wie los…

… am 6. und 7. Februar 2015
… von 9 bis 16 Uhr
… Hamburg Messe
… St. Petersburger Straße 1, 20355 Hamburg
… der Eintritt ist frei

Wir freuen uns auf dich!

Der Start in einen neuen Lebensabschnitt

Am 01.08.2013 begann für uns der neue, mit Spannung erwartete Abschnitt „Ausbildung“.
Wir waren am ersten Tag sehr aufgeregt. Uns schwirrten viele Fragen durch den Kopf: „Was machen wir wohl an den ersten Tagen? Wie sind die anderen neuen Auszubildenden? Wie sind die Auszubildenden, die schon länger im Unternehmen sind? In welche Abteilung kommen wir? Sind die Arbeitskollegen nett? Was wird von uns erwartet?“ All diese Fragen und noch viele mehr stellten wir uns, doch unsere Aufregung hat sich schnell gelegt.

Wir sind fünf Auszubildende, die dieses Jahr ihre Ausbildung zum/zur Betriebswirt/in im Außenhandel in den drei Geschäftsbereichen der Biesterfeld AG angefangen haben. Zwei von uns machen ihre Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH, einer bei der Biesterfeld Plastic GmbH und die anderen zwei sind bei der Biesterfeld International GmbH. Wir sind eine Gruppe von unterschiedlichen Charakteren, aber wir haben doch einen guten Zusammenhalt und verstehen uns gut.
Das tägliche gemeinsame Mittagessen ist daran maßgeblich mit „Schuld“. Wir treffen uns mit allen Auszubilden mittags zum Essen in der Kantine. Wir sprechen über anstehende Projekte, über aktuelle Aufgaben oder aber auch – was meistens der Fall ist – unterhalten wir uns über unsere Freizeitaktivitäten.

In den folgenden Abschnitten wollen zwei von uns euch einen Einblick in unsere Erfahrungen bei der Biesterfeld AG geben (vom Auswahltag vor knapp einem Jahr bis heute, also gut zwei Monate nach dem Beginn unserer Ausbildung).

Der Auswahltag
Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass wir am Auswahltag bei der Biesterfeld AG teilgenommen haben. Für manche von uns war es das erste „Assessment–Center“, andere waren schon mit dem Prozedere vertraut, da sie bereits einige Assessment-Center hinter sich hatten. Alle Bewerber versammelten sich am Auswahltag im Foyer, wo wir von den Auszubildenden in Empfang genommen wurden. Wir waren, wenn ich mich recht erinnere eine Gruppe von 20 Bewerbern. Man unterhielt sich mit den Mitbewerbern, tauschte aus, wer man war, woher man kam und für welchen Beruf man sich beworben hatte.
Dann ging es auch schon los. Wir folgten den Auszubildenden in den 7. Stock zum Konferenzraum. Dort wurden wir von Herrn Neumann, dem Leiter der Abteilung Personal & Service, in Empfang genommen. Es folgte eine Präsentation der Biesterfeld AG und dann ging es mit dem Auswahltag los.
Uns wurden Aufgaben zu unserem wirtschaftlichen Verständnis und zu unseren Sprachkenntnissen gestellt, die entweder in Partnerarbeit oder im Team zu erledigen waren. Aber mehr wollen wir euch nicht verraten, denn ein bisschen Überraschung muss ja bleiben, sonst ist die ganze Spannung weg.
Während der Pausen standen uns die Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite. Wir konnten Fragen stellen und uns mit ihnen über ihre bisher gemachten Eindrücke und Erfahrungen unterhalten. Gerade diese Möglichkeit fanden wir sehr gut, da man so nicht nur die Informationen von den Internetseiten hatte, sondern auch ein Bild aus erster Hand bekam, wie die Praxis aussieht.
In der Mittagspause gingen wir mit den Auszubildenden zusammen in der Kantine essen. Nach dem Essen lichtete sich das Bewerberfeld, denn eine erste Vorauswahl aus den Bewerberinnen und Bewerbern wurde getroffen. Es folgten weitere Aufgaben, die bis zum Ende des Auswahltages darüber entscheiden sollten, wer von uns in diesem Sommer seine Ausbildung bei der Biesterfeld AG beginnen darf.
Am Ende des Tages waren wir ziemlich geschafft, aber dennoch hat der Auswahltag Spaß gemacht. Die Entscheidung, wer von uns einen der begehrten Ausbildungsplätze erhielt, fiel sehr schnell. Bereits am nächsten Tag erhielten wir eine Nachricht darüber, ob wir einen Ausbildungsplatz erhalten sollten, oder nicht.

Die Ausbildung
Die ersten zwei Ausbildungstage waren geprägt vom Kennenlernen der anderen Auszubildenden, der Etikette des Hauses und vielen organisatorischen Sachen. Wir lernten den Vorstand kennen und Frau Ralfs, die für uns Auszubildende die Ansprechpartnerin ist, informierte uns über alle relevanten Dinge.
Am folgenden Montag war unser erster Schultag. „Einschulung“ ist zwar vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Frau Ralfs hatte für uns fünf sogar eine kleine Schultüte gebastelt, in der sich Maoam und Traubenzucker befand. Eine nette Geste und süße Idee, wie wir finden. Danach folgte die Einteilung in die Klassen und der erste Unterricht begann.
Der Schulalltag kehrte schnell wieder ein. Eben hatte man noch frei nach dem Abitur und nun sitzt man wieder in der Schule. Eine große Umgewöhnung war es zwar nicht, aber nach der unterrichtsfreien Zeit musste man sich daran doch wieder gewöhnen. Unsere Klasse ist eine bunt gewürfelte Gruppe. Wir kommen aus vielen unterschiedlichen Firmen mit den verschiedensten Unternehmensgegenständen. Von Chemikalien über Kaffee bis Tee ist alles vertreten. Auch wenn wir uns nur zwei Mal tagsüber und ein Mal zum Abendunterricht in der Woche sehen, denke ich, dass unsere Klasse doch schon gut zusammengewachsen ist und wir einen gute Klassengemeinschaft haben. An einige der Unterrichtsfächer, wie Handelsbetriebslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Rechnungswesen, mussten sich die meisten der Auszubildenden erst noch gewöhnen, da sie diese Fächer aus der vorherigen Schulzeit nicht kannten. An das neue Benotungssystem und die Unterrichtsweise mancher Lehrer musste man sich auch erst gewöhnen, aber das kannte man ja schließlich aus der bisherigen Schulzeit. Zusammenfassend sind unsere Lehrer alle nett, hilfsbereit und versuchen immer ein gutes Verhältnis zu uns als Schülern aufzubauen.

Nun zu den ersten zwei Monaten im Betrieb.
Ich bin Kimberly Seemann, Auszubildende bei der Biesterfeld International GmbH. Zurzeit bin ich in dem Bereich Chemie in der Abteilung Amerika und ROW (Rest of the world). In den ersten Tagen habe ich meine Kollegen kennengelernt und mir wurde eine Einweisung in die Abläufe in der Abteilung und das System, mit dem wir arbeiten, gegeben. Die ersten Aufgaben habe ich noch mit einer Kollegin zusammen erledigt, doch schon nach sehr kurzer Zeit, habe ich meine eigenen Aufgaben bekommen. Ich habe meine eigenen Aufträge, für die ich zuständig bin und für die ich auch die Verantwortung trage. Und genau das ist es, was mir an der Ausbildung gefällt: eigenständiges Arbeiten mit Übernahme von Verantwortung. Man fühlt sich gleich in das Unternehmen integriert. Man ist nicht nur eine Auszubildende, man ist ein Teil des Unternehmens mit seinen eigenen Aufgaben. Man trägt seinen Teil zum Geschehen im Unternehmen bei und ist ein vollwertiges Mitglied des Teams. Ich freue mich auf die nächsten Monate der Ausbildung und bin gespannt, was mich auf meinem weiteren Weg bei der Biesterfeld International GmbH noch erwartet.

Ich bin Lisa Marie Biermann und habe meine Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH begonnen. Im Moment bin ich in der Abteilung CASE im Costumer Service. Ich wurde sehr freundlich und herzlich aufgenommen. Anfangs habe ich meinen Kollegen über die Schulter geschaut und wurde in das Warenwirtschaftssystem SAP eingeführt. Schon nach kurzer Zeit durfte ich bereits eigene Aufträge bearbeiten, Angebote erstellen, Rechnungen prüfen, Langzeitlieferantenerklärungen ausstellen oder den Versand von Produktmustern veranlassen. Besonders gut finde ich, dass mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird und mir meine Kollegen bei Fragen gerne zur Seite stehen. Toll ist es, wenn man die Fragen der Kunden bereits klären kann, ohne das Gespräch an einen Kollegen weitergeben zu müssen. Ich freue mich auf eine spannende Zeit und eindrucksvolle Erfahrungen der Biesterfeld Spezialchemie GmbH!

Kimberly und Lisa Marie

Abschlussprüfungen – auf der Zielgeraden

Fast drei Jahre nach Ausbildungsbeginn und pünktlich zum Frühlingsanfang haben Julia, Lennart, Hanne und ich nun endlich alle schriftlichen Prüfungen überstanden! 12 von 14 Abschlussprüfungen hätten wir damit geschafft!

Im Februar waren zunächst die Fremdsprachenprüfungen in Englisch und Spanisch bzw. Französisch an der Reihe. Mitte März standen dann die schriftlichen Betriebswirtprüfungen an. Diese setzten sich aus den Fächern HBL (Handelsbetriebslehre), Recht, Rechnungswesen, BWL und VWL zusammen. Nach einer kurzen Osterpause folgten dann die Handelskammerprüfungen in den Fächern Außenhandelsgeschäfte, Wirtschaft und Soziales sowie Controlling und Kostenrechnung. Wer mochte, durfte auch noch je eine freiwillige Prüfung in den beiden gewählten Fremdsprachen ablegen.

Ende Mai folgen dann noch zwei mündliche Prüfungen. Bis dahin können wir nach getaner Arbeit aber erst mal das schöne Wetter genießen!  🙂

Messe „Einstieg“ 2013

Auch dieses Jahr fand am 22. + 23. Februar die Einstieg statt, Hamburgs Messe für Berufsausbildung und Studium.

Neben mehr als 300 Ausstellern war natürlich auch Biesterfeld vertreten! Jeweils am Freitag und am Samstag waren mindestens vier Azubis von uns vor Ort.

Es wurde darauf geachtet, dass möglichst jeweils ein Vertreter der kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung anwesend war,  sowie ein Absolvent des Bachelor Studiums. In dieser Konstellation standen wir für die verschiedensten Fragen bereit.

Am Freitagmorgen waren hauptsächlich Schulklassen in den Messehallen unterwegs und wollten mehr über unsere Studien- und Ausbildungsangebote erfahren.

Einige Schüler ließen sich im ersten Moment vom Schwerpunkt ‚Chemie‘ abschrecken. Umso erfreulicher war es zu sehen, dass wir doch bei vielen nach unseren Gesprächen und Berichten Interesse wecken konnten.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, aus eigener Erfahrung von der Ausbildung zur Betriebswirtin im Außenhandel zu erzählen und Erlebnisse auszutauschen.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal, besonders, weil man von Jahr zu Jahr mehr über die Ausbildung zu berichten hat!

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Die Ausbildung bei Biesterfeld International GmbH

Mein Name ist Lennart Heß, ich bin 21 Jahre alt und bin seit 2010 Auszubildender zum Betriebswirt im Aussenhandel bei der Biesterfeld International GmbH.

In meinen bis dato zweieinhalb Jahren Ausbildung war es mir möglich, viele verschiedene Abteilungen kennenzulernen und weitestgehend tiefe Einblicke zu erhalten. Da ich nach meinem Abitur nur wenig bis gar keine Vorkenntnisse im Beruf des Außenhändlers hatte, kam es mir sehr entgegen, dass ich zu Beginn meiner Ausbildung für fünf Monate im Customer Service eingeteilt war. Zusammen mit den Informationen aus der Berufsschule gelang es mir somit relativ schnell, einen Überblick über die Geschäfte zu erhalten, welche wir täglich ausführten.

Im Anschluss an den Customer Service bin ich zum ersten Mal in das Produktmanagement für pharmazeutige Produkte (für den Lateinamerikanischen Markt) gekommen. Die ersten Eindrücke, wie Biesterfeld International Geld verdient, habe ich in dieser Abteilung sammeln können. Täglicher Kontakt zu asiatischen Lieferanten und lateinamerikanischen Kunden haben meine Vorstellungen von der Internationalität dieser Ausbildung bestätigt. Ich kalkulierte anhand von Einkaufspreisen und Frachtraten die Verkaufspreise für unsere Kunden, und kümmerte mich im Anschluss auch über die Nachverfolgung dieser Geschäfte. Als dann der erste eigene Auftrag an Land gezogen war, fühlte ich mich vollends integriert in das internationale Handelsgeschäft.

Um der Materie näherzukommen, erhielt ich im Anschluss für zwei Monate Einblicke in unser Lager im Hamburger Freihafen. Dort habe ich den Lagerarbeitern bei der täglich anfallenden Arbeit Unterstützung geleistet und viele nützliche Informationen über unsere Produkte erhalten.

Weitere Abteilungen, in denen ich im Rahmen meiner Ausbildung tätig war, waren später beispielsweise die Buchhaltung und die Finanzierungsabteilung. Hier habe ich einen Überblick über die monatlichen Geschäfte aller Abteilungen erhalten und mir wurden Einblicke in die Finanzierung gewährt. Auf welche Art und Weise finanzieren wir unsere Geschäfte, welche Kosten und Risiken entstehen hierbei und was wird unternommen, wenn ein Kunde nicht zahlungsfähig ist? Diese Fragen wurden mir dort unter anderem beantwortet.

Da die Abteilungen nach Produktgruppen und Ländern aufgeteilt sind, war ich ebenfalls für Industriechemikalien im asiatischen Bereich, sowohl im Customer Service, als auch im Produktmanagement eingeteilt. Viele neue Kunden und Lieferanten erweiterten hierbei mein Spektrum des internationalen Handels.

Meinen letzten Ausbildungsabschnitt verbringe ich nun im Produktmanagement für Industriechemikalien im lateinamerikanischen Raum.

Diese duale Ausbildung bot mir die Möglichkeit, fundamentales Wissen im internationalen Handel zu erhalten. Die Theorie, die an der Berufsschule unterrichtet wird, konnte ich sofort in die Praxis der täglichen Arbeit umsetzen.

Jedem, der Interesse an einer international orientierten Ausbildung hat, kann ich die Ausbildung zum Betriebswirt im Außenhandel bei der Biesterfeld AG empfehlen.