Neujahr im Hause Biesterfeld

Nachdem nun alle Auszubildenden mit Ausbildungsbeginn 01. August 2018 die 4-monatige Probezeit hinter sich gelassen haben, stimmte sich im letzten Monat ganz Biesterfeld auf Weihnachten ein. Ob nach Feierabend ein Glühwein auf den nahegelegenen Weihnachtsmärkten, eine Apfeltasche in der Mittagspause oder der ein oder andere Ohrwurm von altbekannten Weihnachtsliedern: Es weihnachtete sehr in der Ferdinandstraße! Die fleißige Arbeit aller Mitarbeiter und Azubis hat auch der Nikolaus gesehen und uns am 06. Dezember eine kleine Freude gemacht.

Abseits des Alltagsgeschäfts fanden Teamdinner und Weihnachtsfeiern statt, es wurde über mögliche Geschenke diskutiert und sich über die Weihnachtstraditionen ausgetauscht. Und pünktlich zum neuen Jahr kamen wir mit vielen Geschichten und Erzählungen zurück ins Büro und begeben uns nun voller neuer Energie ins Jahr 2019. Auf diesem Wege wünschen wir allen Azubi-Blog Lesern ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!

Fakuma Messe 2018

Wir (das sind Fabienne und Daniela) sind nun schon seit 4 Monaten als Azubis zur Betriebswirtin im Außenhandel und zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel in der Biesterfeld Plastic GmbH beschäftigt.

Am 01.08.2018 hat unsere Ausbildung angefangen und wir wurden nach den ersten Kennenlern-Tagen direkt unseren Abteilungen zugeteilt, in denen wir unsere ersten drei Monate in der Firma verbracht haben. Zu Anfang war alles sehr aufregend, weil wir noch nicht wussten was auf uns zukommt, aber schon nach wenigen Wochen haben wir uns gut eingewöhnt.

Zu unserem Glück durften wir auch an der diesjährigen Fakuma-Messe teilnehmen, welche eine große Messe für Kunststoffverarbeitung ist, an der jede Menge Produkte, Hersteller und Anbieter der Branche vertreten sind. Die Messe war in Friedrichshafen und ging vom 16 – 20 Oktober.

Wir sind am 19ten morgens mit dem Flugzeug nach Frankfurt und dann direkt nach Friedrichshafen geflogen, wo wir mit einem Taxi zur Messe und direkt zu unserem Stand gegangen sind. Zwar waren wir müde vom frühen Flug, haben uns aber auch gefreut sehen zu können wie so ein Biesterfeld-Stand aussieht und was mit den
Materialien die wir vertreiben so passiert.

Wir hatten nach den 2 ½ Monaten schon viele Produktbezeichnungen gehört, aber nicht wirklich gesehen zu was diese verarbeitet werden können und womit.

 

Auf der Messe haben riesige Spritzguss Maschinen kleinste Materialien geschmolzen, mit anderen Additiven gemischt und zu allem möglichen geformt. Es gab Stände mit bunten Figuren, Schalen und sogar Wasserwaagen.

An unserem Stand hatten wir viele Musterbeispiele aus unserem Sortiment vertreten.
Von Wimpertusch-Bürstchen und Lipgloss-Applikatoren zu Autoteilen war alles dabei.

 

 

 

Wir haben von unserem Ausbilder eine Führung durch einige der riesen Messehallen bekommen und uns wurden jede Menge Vorgänge zu Verarbeitungen vorgeführt.

Am Nachmittag hatten wir dann auch noch Zeit zum 10 Minuten entferntem Bodensee zu fahren und uns da etwas zu entspannen und den Ausblick zu genießen, welcher echt schön war.

Abends im Hotel angekommen haben wir zuerst unser Zimmer bezogen. Da die meisten schon wieder nach Hause gefahren sind, hatten wir ein großes Zimmer nur für uns. Später gab es dann Abendbrot im Hotel , in Form eines drei gängigen Menüs. Es war ein perfekter Abschluss des Tages. Wir saßen noch lange Zeit mit Mitarbeitern von verschiedenen Standorten zusammen.

44 Tage Biesterfeld

Inzwischen sind tatsächlich schon 44 Tage vergangen, seitdem wir neuen Auszubildenden hier bei Biesterfeld angefangen haben. Zeitgleich heißt das auch: wir haben sieben neue Autoren für diesen Blog und können ihm wieder zu „alter“ Frische verhelfen.                                   

Also, da wären wir dann! Am 01. August ging der neue Abschnitt „Ausbildung“ für uns los. Pünktlich um 9.00 Uhr fanden wir uns im Eingangsbereich des Stammhauses in der Ferdinandstraße ein. Obwohl wir uns eigentlich schon untereinander vom Auswahltag und dem Kennenlerntreffen kannten, war doch der Großteil von uns noch ziemlich angespannt. Kein Wunder, schließlich erwartete uns etwas ganz Neues. Naja, zumindest viele Informationen für den Anfang. Die anderen Azubis stellten uns „Neuen“ das Unternehmen und die Geschäftsbereiche genauer vor, es folgte eine Hausführung und natürlich am zweiten Tag das Kennenlernen mit den Ausbildern und den Kollegen. Einen herzlicheren Empfang in der Abteilung hätte ich mir nicht vorstellen können! Ich kam bepackt mit Büroutensilien an meinen eigenen Arbeitsplatz, der mit Luftschlangen und Begrüßungs-Memes geschmückt war, und alle anfängliche Anspannung flachte so langsam ab. Das Kennenlernen der Kollegen im Geschäftsbereich Spezialchemie war ebenfalls sehr freundlich, hätte ich mir doch bloß die Namen alle merken können…

Wie auch immer, inzwischen sind wir richtig eingestiegen ins „Azubi-Dasein“. Die Basics mit dem System funktionieren schneller als zuvor, wir haben an Meetings und auch an innerbetrieblichen Schulungen teilgenommen und stehen nun selbst schon in Kontakt mit Lieferanten, Kunden und den Logistikpartnern. Die Kollegen werden natürlich noch immer mit einem Haufen Fragen konfrontiert, aber ich glaube das wird sich bis zum Ende der Ausbildung auch nicht groß ändern, schließlich werden wir verschiedenste Abteilungen durchlaufen.

Mitte August hat nun für die Kaufleute unter uns die Berufsschule angefangen, die Ferien sind bekanntermaßen ja schon seit längerem vorbei. Die Abkürzungen der Hauptfächer BAFL, WUB und CUK sind zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu Mathe, Deutsch und Englisch aus der Schulzeit – aber Beschaffung u. Absatz sowie Finanzierung u. Logistik, Wirtschaft und Beruf, Controlling und Kostenrechnung sind schließlich nicht ganz unwichtig für uns zukünftigen Kaufleute.

Ja, das waren dann die ersten 44 Tage in Kurzfassung. Auf jeden Fall ein gelungener, erlebnis- und abwechslungsreicher Ausbildungsstart – wir freuen uns auf die kommende Zeit!

 

Auslandssemester in Indonesien

Am 29. August 2016 ging für mich das Abenteuer „ Auslandssemester“ los. Ich durfte 4 Monate in Indonesien, Bali, an der Udayana University studieren. In dieser Zeit habe ich so viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die ich so wahrscheinlich in keinem anderen Land bekommen hätte.

Mein erster Stopp war Singapur. Hier habe ich ein paar Tage die Stadt erkundet, bevor das Abenteuer dann weiter ging. Auf Bali habe ich mit vier weiteren Mitstudenten in einem Haus gewohnt.

Die erste Woche hatten wir noch Zeit, die Insel mit unseren Rollern zu erkunden, da die Uni erst am 12. September anfing. Wir waren surfen, am Strand, haben einen Vulkan bestiegen und die Nachbarinsel Lomok unsicher gemacht.

Am Einführungstag meines 5. Semesters hatten wir ein schönes und leckeres Essen am Strand. Ich belegte Fächer wie Investment and Finance, Business Management, Entrepreneurship und Bahasa. Bahasa ist die indonesische Landessprache (z.B. Saya mahasiswa di Universitas Udayana – Ich bin Student an der Udayana Universität). Die Dozenten kamen aus Australien oder anderen Teilen Asiens und haben uns die asiatische Wirtschaft näher gebracht. Anders als in Deutschland gab es viele Assignments, sowie Midterms und Finals. Nach der Uni waren wir zum Teil surfen oder haben uns mit Freunden getroffen. Auch an den Wochenenden haben wir viel gemeinsam unternommen, gelernt und Land und Leute kennen gelernt.

In meinem Auslandssemester habe ich viel Neues gelernt und jede Menge neue Erfahrungen gesammelt, die mich mein ganzes Leben lang begleiten werden. Ich bin sehr froh darüber, dass ich so eine Chance bekommen und genutzt habe.

Egal in welches Land es einen verschlägt, es werden immer tolle Erinnerungen und Erfahrungen bleiben.

Stefanie Schöpp

Auslandssemester in Kalifornien

Im Rahmen meines dualen Studiums an der Nordakademie in Elmshorn eröffnete sich mir die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu absolvieren. Die Nordakademie pflegt Beziehungen zu Universitäten auf der ganzen Welt, sodass ein großes Netz an Partneruniversitäten entstanden ist.

Für mich war schnell klar, dass ich mein Auslandssemester in den Vereinigten Staaten von Amerika verbringen wollte. Ich entschied mich für ein Studium an der „University of Riverside, California“.

Riverside befindet sich ungefähr 90 Kilometer östlich von Los Angeles im Süden Kaliforniens und liegt 75 Kilometer entfernt vom Pazifischen Ozean. Mit über 300.000 Einwohnern ist Riverside doch ein wenig größer als die Gemeinde mit 1.000 Einwohnern, in der ich aufgewachsen bin.

Anfang September letzten Jahres begann mein Abenteuer „Ausland“ mit einem Stopover und Kurzaufenthalt in New York City. Nach dem Erkunden der imposanten Sehenswürdigkeiten vor Ort und dem Erlebnis einer Stadt, welche mehr als 8 Millionen Einwohner hat, ging meine Reise weiter nach Los Angeles.

In Riverside angekommen, bezog ich mein Zimmer in dem Haus meiner Gastfamilie in der Nähe der Universität. Dort wohnte ich während des ganzen Semesters mit meinen Gasteltern, ihrem Sohn und einem weiteren Austauschstudenten aus Japan zusammen. Die erste Woche an der Universität begann mit zwei Einführungstagen, gefolgt von zwei Kurswahltagen, einem Vorlesungstag und einer Party auf dem Campus am Samstag mit großer Bühne und Live-Bands.

In dem zwölfwöchigen Semester hatte ich das Glück, sowohl mit amerikanischen Studenten in der großen Vorlesungshalle auf dem Hauptcampus Vorlesungen zu haben als auch mit Austauschstudenten aus Ländern der ganzen Welt in kleineren Klassen am Nebencampus. Dies waren sehr unterschiedliche Erfahrungen, welche aber beiderseits interessante Einblicke in das Studentenleben anderer Nationen gegeben haben. Im Rahmen des Studiums war ich verpflichtet, mindestens drei Kurse während meines Aufenthalts zu absolvieren. Die Vorlesungen waren vom Stil her einem Schulunterricht sehr ähnlich, es gab Noten für mündliche Beteiligung, Hausaufgaben, Referate und Klausuren.

Das Gelände der Universität kann man mit einer Kleinstadt vergleichen. Bei über 20.000 Studierenden kam es mir so vor, als wenn nichts fehlen würde. Es gab ein breites Angebot an Schnellimbissen und Restaurants, Starbucks, Bibliotheken, Einkaufsläden, Aufenthaltsräume, Sportangebote, Freizeitangebote und vieles mehr. Am meisten angetan war ich von dem Fitnessstudio auf dem Campus, welches auf einer Fläche von 15.000 m² jede nur erdenkliche Sportart anbot und auch Outdoor-Aktivitäten wie Surfen, Wandern oder Schnorcheln organisierte. Ebenso auf dem Campus vorhanden waren Baseball-, American Football- und Fußballfelder.

Das Wetter in Riverside während meines Aufenthalts ist sehr leicht zu beschreiben, denn es war durchgehend sehr warm und trocken. Im September und Oktober standen über 35° Celsius auf der Tagesordnung und von Regen war weit und breit keine Spur. Anfang Dezember sank die Temperatur dann zum ersten Mal unter 20° Celsius und es hat tatsächlich auch zwei- oder dreimal geregnet.

September 2016

Unter der Woche drehte sich mein Alltag fast ausschließlich um das Studieren, weshalb ich ja auch dort war. An den Wochenenden jedoch wurden Kalifornien und vor allem Los Angeles erkundet. An einem Wochenende ging es aber auch heraus aus Kalifornien nach Las Vegas in Nevada. Das bei Touristen sehr beliebte Ziel wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Alles in allem war das Auslandssemester eine sehr lohnenswerte Erfahrung für mich und hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Neben den neu geschlossenen internationalen Freundschaften wird mir das nächtliche Einkaufen an dem in Amerika sehr beliebten sogenannten „Black Friday“ in Erinnerung bleiben, welches ein unvergessliches Erlebnis war.

Black Friday (25.11.2016 03:00 Uhr nachts) – Ontario Mills