Auslandssemester in Indonesien

Am 29. August 2016 ging für mich das Abenteuer „ Auslandssemester“ los. Ich durfte 4 Monate in Indonesien, Bali, an der Udayana University studieren. In dieser Zeit habe ich so viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die ich so wahrscheinlich in keinem anderen Land bekommen hätte.

Mein erster Stopp war Singapur. Hier habe ich ein paar Tage die Stadt erkundet, bevor das Abenteuer dann weiter ging. Auf Bali habe ich mit vier weiteren Mitstudenten in einem Haus gewohnt.

Die erste Woche hatten wir noch Zeit, die Insel mit unseren Rollern zu erkunden, da die Uni erst am 12. September anfing. Wir waren surfen, am Strand, haben einen Vulkan bestiegen und die Nachbarinsel Lomok unsicher gemacht.

Am Einführungstag meines 5. Semesters hatten wir ein schönes und leckeres Essen am Strand. Ich belegte Fächer wie Investment and Finance, Business Management, Entrepreneurship und Bahasa. Bahasa ist die indonesische Landessprache (z.B. Saya mahasiswa di Universitas Udayana – Ich bin Student an der Udayana Universität). Die Dozenten kamen aus Australien oder anderen Teilen Asiens und haben uns die asiatische Wirtschaft näher gebracht. Anders als in Deutschland gab es viele Assignments, sowie Midterms und Finals. Nach der Uni waren wir zum Teil surfen oder haben uns mit Freunden getroffen. Auch an den Wochenenden haben wir viel gemeinsam unternommen, gelernt und Land und Leute kennen gelernt.

In meinem Auslandssemester habe ich viel Neues gelernt und jede Menge neue Erfahrungen gesammelt, die mich mein ganzes Leben lang begleiten werden. Ich bin sehr froh darüber, dass ich so eine Chance bekommen und genutzt habe.

Egal in welches Land es einen verschlägt, es werden immer tolle Erinnerungen und Erfahrungen bleiben.

Stefanie Schöpp

Auslandssemester in Kalifornien

Im Rahmen meines dualen Studiums an der Nordakademie in Elmshorn eröffnete sich mir die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu absolvieren. Die Nordakademie pflegt Beziehungen zu Universitäten auf der ganzen Welt, sodass ein großes Netz an Partneruniversitäten entstanden ist.

Für mich war schnell klar, dass ich mein Auslandssemester in den Vereinigten Staaten von Amerika verbringen wollte. Ich entschied mich für ein Studium an der „University of Riverside, California“.

Riverside befindet sich ungefähr 90 Kilometer östlich von Los Angeles im Süden Kaliforniens und liegt 75 Kilometer entfernt vom Pazifischen Ozean. Mit über 300.000 Einwohnern ist Riverside doch ein wenig größer als die Gemeinde mit 1.000 Einwohnern, in der ich aufgewachsen bin.

Anfang September letzten Jahres begann mein Abenteuer „Ausland“ mit einem Stopover und Kurzaufenthalt in New York City. Nach dem Erkunden der imposanten Sehenswürdigkeiten vor Ort und dem Erlebnis einer Stadt, welche mehr als 8 Millionen Einwohner hat, ging meine Reise weiter nach Los Angeles.

In Riverside angekommen, bezog ich mein Zimmer in dem Haus meiner Gastfamilie in der Nähe der Universität. Dort wohnte ich während des ganzen Semesters mit meinen Gasteltern, ihrem Sohn und einem weiteren Austauschstudenten aus Japan zusammen. Die erste Woche an der Universität begann mit zwei Einführungstagen, gefolgt von zwei Kurswahltagen, einem Vorlesungstag und einer Party auf dem Campus am Samstag mit großer Bühne und Live-Bands.

In dem zwölfwöchigen Semester hatte ich das Glück, sowohl mit amerikanischen Studenten in der großen Vorlesungshalle auf dem Hauptcampus Vorlesungen zu haben als auch mit Austauschstudenten aus Ländern der ganzen Welt in kleineren Klassen am Nebencampus. Dies waren sehr unterschiedliche Erfahrungen, welche aber beiderseits interessante Einblicke in das Studentenleben anderer Nationen gegeben haben. Im Rahmen des Studiums war ich verpflichtet, mindestens drei Kurse während meines Aufenthalts zu absolvieren. Die Vorlesungen waren vom Stil her einem Schulunterricht sehr ähnlich, es gab Noten für mündliche Beteiligung, Hausaufgaben, Referate und Klausuren.

Das Gelände der Universität kann man mit einer Kleinstadt vergleichen. Bei über 20.000 Studierenden kam es mir so vor, als wenn nichts fehlen würde. Es gab ein breites Angebot an Schnellimbissen und Restaurants, Starbucks, Bibliotheken, Einkaufsläden, Aufenthaltsräume, Sportangebote, Freizeitangebote und vieles mehr. Am meisten angetan war ich von dem Fitnessstudio auf dem Campus, welches auf einer Fläche von 15.000 m² jede nur erdenkliche Sportart anbot und auch Outdoor-Aktivitäten wie Surfen, Wandern oder Schnorcheln organisierte. Ebenso auf dem Campus vorhanden waren Baseball-, American Football- und Fußballfelder.

Das Wetter in Riverside während meines Aufenthalts ist sehr leicht zu beschreiben, denn es war durchgehend sehr warm und trocken. Im September und Oktober standen über 35° Celsius auf der Tagesordnung und von Regen war weit und breit keine Spur. Anfang Dezember sank die Temperatur dann zum ersten Mal unter 20° Celsius und es hat tatsächlich auch zwei- oder dreimal geregnet.

September 2016

Unter der Woche drehte sich mein Alltag fast ausschließlich um das Studieren, weshalb ich ja auch dort war. An den Wochenenden jedoch wurden Kalifornien und vor allem Los Angeles erkundet. An einem Wochenende ging es aber auch heraus aus Kalifornien nach Las Vegas in Nevada. Das bei Touristen sehr beliebte Ziel wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Alles in allem war das Auslandssemester eine sehr lohnenswerte Erfahrung für mich und hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Neben den neu geschlossenen internationalen Freundschaften wird mir das nächtliche Einkaufen an dem in Amerika sehr beliebten sogenannten „Black Friday“ in Erinnerung bleiben, welches ein unvergessliches Erlebnis war.

Black Friday (25.11.2016 03:00 Uhr nachts) – Ontario Mills

Studieren unter Palmen

In den letzten Monaten habe ich die einmalige Gelegenheit genutzt, die mir als duale Studentin geboten wurde: Ich habe mein 5. Semester statt im kalten Elmshorn unter den Palmen Balis verbracht!

Egal ob in Amerika, Europa, Afrika, Australien oder Asien, das Auslandssemester über die Nordakademie kann man fast überall verbringen. Hierfür werden wir von Biesterfeld unterstützt, sodass wir unsere Ziele frei wählen können.
Für mich war Bali die perfekte Wahl: eine englischsprachige Uni, eine komplett neuen Kultur, eine wunderschöne Natur und tolles Wetter, sowie die geringe Lebenshaltungskosten.

Am 11.08.2014 ging mein Abenteuer „Ausland“ los. Nach 3 Flügen und ca. 27 Stunden später kam ich am anderen Ende der Welt auf Bali an. Die Sonne schien, der Himmel war blau und wir hatten ca. 30°C. Zunächst bezog ich in meine bereits gebuchte Unterkunft für die nächsten 4 Monate: eine wunderschöne Villa mit Pool und 7 netten Mitbewohnern (2 davon Freunde aus Deutschland). Die ersten 3 Wochen genoss ich meinen Urlaub an Ständen mit türkisem Wasser und Palmen, ich ging reisen, schnorcheln und surfen.

Red Beach

Am 01.09.2014 begann dann die Uni mit einem Einführungstag und anschließendem leckeren Essen am Strand. Auf dem Stundenplan standen Fächer wie Business Management, Finance & Investment oder auch Bahasa Indonesia. Das ist die Landessprache und eigentlich doch recht leicht zu lernen (Selamat pagi, nama saya Jessica – Guten Morgen, Name meiner Jessica). Viele der Dozenten haben in anderen Teilen Asiens oder in Australien studiert und brachten uns den Stoff oft in Bezug auf die Indonesische Wirtschaft nah. Nach der Uni ging es meistens an den Strand oder wir trafen uns mit Freunden. Auch wenn die ersten Wochen sehr entspannt waren, hatten wir zum Ende hin viele Hausarbeiten zu schreiben und wenn die Sonne einen anlacht, braucht man für die meisten Aufgaben doppelt so lange wie in Deutschland.
Die Wochenenden waren meist gefüllt mit vielen Unternehmungen wie z.B. Bali oder die Nachbarinseln erkunden, Tauchen gehen, einen Vulkan besteigen, Rafting, Reiten, Surfen, und und und. Langweilig wurde es nie.

Nachdem die Uni Mitte Dezember, also nach 15 Wochen zu Ende war, beschloss ich noch mehr von Asien zu sehen und reiste von Bali über Singapur bis nach Vietnam und dort vom Süden nach Norden.

Alles in allem war das Auslandssemester eine der besten Zeiten meines Lebens und ich habe auf meinen Reisen neben vielen neuen Freunden aus der ganzen Welt auch wichtige Dinge gelernt und neue Erfahrungen gemacht die ich nicht mehr missen möchte.

 

Mein Semester in Spanien

¡Viva España! – hieß es für mich ab September letzten Jahres. Nach vier Semestern an der Nordakademie konnte ich mein 5. Semester in Spanien, genauer in Almería, verbringen.

Almería liegt im Süden Spaniens direkt am Mittelmeer und ist mit ca. 193.000 Einwohnern deutlich kleiner als Hamburg. Trotzdem studieren an der Universidad de Almería insgesamt 12.000 einheimische und jährlich über 600 internationale Erasmus Studenten. Dieses Jahr sollte auch ich ein „Eramu“ sein, wie die Almerienser sagen würden.

Nachdem ich ein Zimmer in einer bunt gemixten WG (ein Marokkaner, eine Spanierin, ein Deutscher und eine Polin) gefunden hatte, konnte ich die Vorzüge der Stadt und der Region genießen.
Durch die freiwilligen Helfer der Erasmus Organisation wurden beispielsweise gemeinsame Nachmittage am Strand oder verschiedene Fahrten, wie nach Cabo de Gata, Madrid, Granada oder Lissabon organisiert. Dadurch konnten wir Studenten uns gegenseitig besser kennenlernen und gemeinsam Land und Leute erkunden.

Aber trotz des tollen Wetters, der vielen internationalen Studenten und der interessanten Reiseziele, musste auch an der Uni studiert werden.
Meine Fächer wählte ich zum Großteil in spanischer Sprache. Dadurch war das Studium besonders am Anfang schwierig, da die Professoren mit starkem andalusischen Dialekt sprechen („Eramu“ statt „Erasmus“). Nach einiger Zeit hörte ich mich aber in die Sprache ein und  konnte durch die Vorlesungen sowie das Zusammenleben mit meinen spanisch sprechenden Mitbewohnern meine Sprachkenntnisse deutlich verbessern.

In meiner Zeit in Almería habe ich viele tolle Erfahrungen sammeln und interessante Menschen aus aller Welt kennenlernen können. Ich bin froh, dass mir die Nordakademie, aber insbesondere Biesterfeld, diese Möglichkeit geboten und mich bei meinem Auslandssemester unterstützt haben. Dazu kann ich nur sagen:
¡Muchas gracias y hasta luego!

Auslandssemester in Buenos Aires – Erfahrungsbericht

In den vergangenen Monaten habe ich die einmalige Chance wahrgenommen, welche mir die Biesterfeld AG bietet, und habe mein fünftes Semester im Ausland verbracht. Die Nordakademie ist weltweit vernetzt, sodass diese Partnerhochschulen/ Partneruniversitäten auf jedem Kontinent hat.

Ich habe mich für Argentinien entschieden. Somit lebte und studierte ich fünf Monate in Buenos Aires, einer Stadt voller Überraschungen und Möglichkeiten.

Studiert habe ich an der „Universidad de Ciencias Sociales y Empresariales“ (UCES) direkt im Herzen von Buenos Aires.  Genauso wie die Stadt selbst  in der sie sich befindet, ist die UCES voller Möglichkeiten und sehr vielseitig. Neben den normalen Vorlesungen hat man die Möglichkeit an Sprachaustauschen teilzunehmen, sich Sportkursen anzuschließen oder sich im Theaterkurs „neu auszuprobieren“. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich auch in den Studenten/ innen wieder.  Unter den mehr als 13.000 Studenten/ innen findet man Leute aus aller Welt, sodass man mit den verschiedensten Kulturen in Berührung kommt.

Selbstverständlich kommt auch die argentinische Kultur nicht zu kurz. Spektakuläre Tangoshows, Einladungen zu „Asados“ (Typische argentinische Grillfeste), beeindruckende Vorführungen im Teatro Colón, dem „Broadway“ von Lateinamerika…langweilig wird es in Buenos Aires nicht.

Ich traf während meines Auslandssemesters auf aufgeschlossene Leute und lernte eine neue Kultur und Mentalität kennen. Dieses Erlebnis war eine unglaubliche Erfahrung, die ich sicherlich nicht vergessen werden. Ein Auslandssemeser ist meiner Meinung nach immer empfehlenswert. Wer diese Möglichkeit bekommt, sollte sie unbedingt nutzen.