Die ersten Wochen bei Biesterfeld

Heute, als ich zufällig meine Email-Historie überflog, ist mir aufgefallen, dass wir „Neuen“ nun auch schon einen Monat lang hier sind und es wird einem mal wieder bewusst, wie sehr die Zeit rennt. So langsam hat sich sicher jeder gut eingelebt und sich an den Arbeitsalltag bei Biesterfeld gewöhnt. Ich für meinen Teil habe sehr viel Spaß an meiner Arbeit und bin stolz auf das, was ich bislang gelernt hab. Meine witzigen Arbeitskollegen aus der Spezialchemie helfen mir bei allen Fragen und geben mir das Gefühl, dass ich keine Be- sondern eine Entlastung bin, was dazu beitragt, dass ich jeden Tag aufs Neue mit Motivation in mein Büro gehe.

So viel zu meinen ersten Wochen bei der Biesterfeld Spezialchemie 🙂

Viele Grüße, Silja

Der Start in einen neuen Lebensabschnitt

Am 01.08.2013 begann für uns der neue, mit Spannung erwartete Abschnitt „Ausbildung“.
Wir waren am ersten Tag sehr aufgeregt. Uns schwirrten viele Fragen durch den Kopf: „Was machen wir wohl an den ersten Tagen? Wie sind die anderen neuen Auszubildenden? Wie sind die Auszubildenden, die schon länger im Unternehmen sind? In welche Abteilung kommen wir? Sind die Arbeitskollegen nett? Was wird von uns erwartet?“ All diese Fragen und noch viele mehr stellten wir uns, doch unsere Aufregung hat sich schnell gelegt.

Wir sind fünf Auszubildende, die dieses Jahr ihre Ausbildung zum/zur Betriebswirt/in im Außenhandel in den drei Geschäftsbereichen der Biesterfeld AG angefangen haben. Zwei von uns machen ihre Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH, einer bei der Biesterfeld Plastic GmbH und die anderen zwei sind bei der Biesterfeld International GmbH. Wir sind eine Gruppe von unterschiedlichen Charakteren, aber wir haben doch einen guten Zusammenhalt und verstehen uns gut.
Das tägliche gemeinsame Mittagessen ist daran maßgeblich mit „Schuld“. Wir treffen uns mit allen Auszubilden mittags zum Essen in der Kantine. Wir sprechen über anstehende Projekte, über aktuelle Aufgaben oder aber auch – was meistens der Fall ist – unterhalten wir uns über unsere Freizeitaktivitäten.

In den folgenden Abschnitten wollen zwei von uns euch einen Einblick in unsere Erfahrungen bei der Biesterfeld AG geben (vom Auswahltag vor knapp einem Jahr bis heute, also gut zwei Monate nach dem Beginn unserer Ausbildung).

Der Auswahltag
Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass wir am Auswahltag bei der Biesterfeld AG teilgenommen haben. Für manche von uns war es das erste „Assessment–Center“, andere waren schon mit dem Prozedere vertraut, da sie bereits einige Assessment-Center hinter sich hatten. Alle Bewerber versammelten sich am Auswahltag im Foyer, wo wir von den Auszubildenden in Empfang genommen wurden. Wir waren, wenn ich mich recht erinnere eine Gruppe von 20 Bewerbern. Man unterhielt sich mit den Mitbewerbern, tauschte aus, wer man war, woher man kam und für welchen Beruf man sich beworben hatte.
Dann ging es auch schon los. Wir folgten den Auszubildenden in den 7. Stock zum Konferenzraum. Dort wurden wir von Herrn Neumann, dem Leiter der Abteilung Personal & Service, in Empfang genommen. Es folgte eine Präsentation der Biesterfeld AG und dann ging es mit dem Auswahltag los.
Uns wurden Aufgaben zu unserem wirtschaftlichen Verständnis und zu unseren Sprachkenntnissen gestellt, die entweder in Partnerarbeit oder im Team zu erledigen waren. Aber mehr wollen wir euch nicht verraten, denn ein bisschen Überraschung muss ja bleiben, sonst ist die ganze Spannung weg.
Während der Pausen standen uns die Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite. Wir konnten Fragen stellen und uns mit ihnen über ihre bisher gemachten Eindrücke und Erfahrungen unterhalten. Gerade diese Möglichkeit fanden wir sehr gut, da man so nicht nur die Informationen von den Internetseiten hatte, sondern auch ein Bild aus erster Hand bekam, wie die Praxis aussieht.
In der Mittagspause gingen wir mit den Auszubildenden zusammen in der Kantine essen. Nach dem Essen lichtete sich das Bewerberfeld, denn eine erste Vorauswahl aus den Bewerberinnen und Bewerbern wurde getroffen. Es folgten weitere Aufgaben, die bis zum Ende des Auswahltages darüber entscheiden sollten, wer von uns in diesem Sommer seine Ausbildung bei der Biesterfeld AG beginnen darf.
Am Ende des Tages waren wir ziemlich geschafft, aber dennoch hat der Auswahltag Spaß gemacht. Die Entscheidung, wer von uns einen der begehrten Ausbildungsplätze erhielt, fiel sehr schnell. Bereits am nächsten Tag erhielten wir eine Nachricht darüber, ob wir einen Ausbildungsplatz erhalten sollten, oder nicht.

Die Ausbildung
Die ersten zwei Ausbildungstage waren geprägt vom Kennenlernen der anderen Auszubildenden, der Etikette des Hauses und vielen organisatorischen Sachen. Wir lernten den Vorstand kennen und Frau Ralfs, die für uns Auszubildende die Ansprechpartnerin ist, informierte uns über alle relevanten Dinge.
Am folgenden Montag war unser erster Schultag. „Einschulung“ ist zwar vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Frau Ralfs hatte für uns fünf sogar eine kleine Schultüte gebastelt, in der sich Maoam und Traubenzucker befand. Eine nette Geste und süße Idee, wie wir finden. Danach folgte die Einteilung in die Klassen und der erste Unterricht begann.
Der Schulalltag kehrte schnell wieder ein. Eben hatte man noch frei nach dem Abitur und nun sitzt man wieder in der Schule. Eine große Umgewöhnung war es zwar nicht, aber nach der unterrichtsfreien Zeit musste man sich daran doch wieder gewöhnen. Unsere Klasse ist eine bunt gewürfelte Gruppe. Wir kommen aus vielen unterschiedlichen Firmen mit den verschiedensten Unternehmensgegenständen. Von Chemikalien über Kaffee bis Tee ist alles vertreten. Auch wenn wir uns nur zwei Mal tagsüber und ein Mal zum Abendunterricht in der Woche sehen, denke ich, dass unsere Klasse doch schon gut zusammengewachsen ist und wir einen gute Klassengemeinschaft haben. An einige der Unterrichtsfächer, wie Handelsbetriebslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Rechnungswesen, mussten sich die meisten der Auszubildenden erst noch gewöhnen, da sie diese Fächer aus der vorherigen Schulzeit nicht kannten. An das neue Benotungssystem und die Unterrichtsweise mancher Lehrer musste man sich auch erst gewöhnen, aber das kannte man ja schließlich aus der bisherigen Schulzeit. Zusammenfassend sind unsere Lehrer alle nett, hilfsbereit und versuchen immer ein gutes Verhältnis zu uns als Schülern aufzubauen.

Nun zu den ersten zwei Monaten im Betrieb.
Ich bin Kimberly Seemann, Auszubildende bei der Biesterfeld International GmbH. Zurzeit bin ich in dem Bereich Chemie in der Abteilung Amerika und ROW (Rest of the world). In den ersten Tagen habe ich meine Kollegen kennengelernt und mir wurde eine Einweisung in die Abläufe in der Abteilung und das System, mit dem wir arbeiten, gegeben. Die ersten Aufgaben habe ich noch mit einer Kollegin zusammen erledigt, doch schon nach sehr kurzer Zeit, habe ich meine eigenen Aufgaben bekommen. Ich habe meine eigenen Aufträge, für die ich zuständig bin und für die ich auch die Verantwortung trage. Und genau das ist es, was mir an der Ausbildung gefällt: eigenständiges Arbeiten mit Übernahme von Verantwortung. Man fühlt sich gleich in das Unternehmen integriert. Man ist nicht nur eine Auszubildende, man ist ein Teil des Unternehmens mit seinen eigenen Aufgaben. Man trägt seinen Teil zum Geschehen im Unternehmen bei und ist ein vollwertiges Mitglied des Teams. Ich freue mich auf die nächsten Monate der Ausbildung und bin gespannt, was mich auf meinem weiteren Weg bei der Biesterfeld International GmbH noch erwartet.

Ich bin Lisa Marie Biermann und habe meine Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH begonnen. Im Moment bin ich in der Abteilung CASE im Costumer Service. Ich wurde sehr freundlich und herzlich aufgenommen. Anfangs habe ich meinen Kollegen über die Schulter geschaut und wurde in das Warenwirtschaftssystem SAP eingeführt. Schon nach kurzer Zeit durfte ich bereits eigene Aufträge bearbeiten, Angebote erstellen, Rechnungen prüfen, Langzeitlieferantenerklärungen ausstellen oder den Versand von Produktmustern veranlassen. Besonders gut finde ich, dass mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird und mir meine Kollegen bei Fragen gerne zur Seite stehen. Toll ist es, wenn man die Fragen der Kunden bereits klären kann, ohne das Gespräch an einen Kollegen weitergeben zu müssen. Ich freue mich auf eine spannende Zeit und eindrucksvolle Erfahrungen der Biesterfeld Spezialchemie GmbH!

Kimberly und Lisa Marie

Produktschulung – LifeScience Pharma

Erst einmal etwas über mich: Mein Name ist Nina Held und bin nun im 2. Lehrjahr meiner Ausbildung zur Betriebswirtin im Außenhandel bei der Biesterfeld Spezialchemie.

Nach fast  einem Jahr im Customer Service bin ich vor einigen Wochen ins Marketing gewechselt. Im Customer Service habe ich gute Einblicke in das Tagesgeschäft bekommen und konnte bereits viele Produkte, Kunden und Lieferanten kennenlernen. Das alles ist jetzt im Marketing ungemein hilfreich.

Der Abteilungswechsel kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Anfang August fand in unserem Hause eine 3-tätige Produktschulung statt. Eingeladen waren u. a. auch die Kollegen aus unseren Niederlassungen Italien, Spanien und Polen.  Sinn der Schulung war es, mehr über unsere Produkte und deren Anwendungen zu erfahren und einen allgemeinen Überblick über die Marktsituation der Pharmaindustrie im In- und Ausland zu bekommen. Zu meinem Glück stand auch ich auf der Gästeliste.

Mir persönlich hat es unglaublich weitergeholfen, einmal zu sehen, was sich eigentlich hinter den mir bereits bekannten Produktnamen versteckt. Zur Veranschaulichung wurden Produktmuster herum gereicht und sogar ein kleines Experiment durchgeführt:

Die Wirkung eines unserer Entschäumer wurde an der schaumigen Handseife aus dem Bad demonstriert, welche innerhalb von wenigen Sekunden in sich zusammen fiel.

Besonders nett war es auch, die Kollegen aus dem Ausland einmal persönlich zu treffen. Zuvor hatte man ja nur über E-Mail oder Telefon Kontakt.

Insgesamt habe ich in den drei Tagen einen sehr guten Eindruck von unseren Produkten bekommen und gelernt, wie umfangreich die Herausforderungen im Chemiehandel sind.

CPhI 2011, Frankfurt

Zu mir: Mein Name ist Inga Borowski, ich bin nun mittlerweile im 3. Lehrjahr bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH und fast fertig mit meiner Ausbildung zum Betriebswirt im Außenhandel.

Die erste Messe, die erste große Geschäftsreise und dann gleich die CPhI in Frankfurt. Eine der größten Pharmamessen verteilt auf 11 Hallen des Messegeländes. Viele Aussteller und noch viel mehr Besucher. Der gemeinsame Stand mit einem unserer größten Lieferanten war der Platz, an dem ich mich am Meisten aufgehalten habe.

Standservice zu sein war sowohl eine Herausforderung als auch eine wertvolle Erfahrung. Neben der Versorgung der Kunden und Kollegen, konnte ich mit vielen Messebesuchern sprechen. Es galt, Interessenten anzusprechen, rauszufinden womit man weiterhelfen kann (oder auch nicht) und evtl. den richtigen Kollegen hinzuzuholen, der die fachspezifischen Fragen beantworten kann. Innerhalb der drei Tage habe ich damit wohl einige Vertreter der Pharmabranche kennen gelernt oder zumindest gesehen. Interessant war es auf jeden Fall auch die Kollegen aus den Niederlassungen Frankreich, Polen und Spanien einmal persönlich zu treffen, mit denen man sonst nur per Telefon oder Email kommuniziert.

Abends waren wir alle dann zusammen essen und man hat sich auch mal privat unterhalten, wobei das Thema Arbeit natürlich nie weit weg war. Nach der Messe hatte ich das Gefühl (neben meinen schmerzenden Füßen und der Müdigkeit), wirklich eine Menge gelernt zu haben und freue mich schon auf die nächste, auf die ich (hoffentlich) wieder mitfahren kann.

Tennisturnier

Um nach dem MOPO-Team-Staffellauf weiterhin im Training zu bleiben, haben Kathrin und ich bei einem kleinen internen Tennisturnier der Spezialchemie mitgemacht.

Tatjana, die gerade erst im August ihr Duales Studium bei der Biesterfeld AG angefangen hat, hat uns auch gleich tatkräftig unterstützt!
Für eine Urkunde hat es zwar für keinen von uns gereicht, der Spaßfaktor kam jedoch bei niemandem zu kurz und auch unsere Tennisschläger haben sich nach einer längeren Pause mal wieder über ihren Einsatz gefreut!

Jetzt heißt es für das nächste Mal: trainieren, trainieren, trainieren! Ein bisschen Ehrgeiz ist ja schließlich doch immer dabei … 😉