Ausbildung zum Betriebswirt im Außenhandel

Die Ausbildung zum Betriebswirt im Außenhandel findet sowohl im Tages- als auch im Abendunterricht statt.

An zwei Tagen in der Woche hat man Unterricht von 7.45 bis 13.50 Uhr. Hinzukommt ein Abendunterricht von 18.00 bis 21.15 Uhr.

Der Abendunterricht wird von Dozenten aus verschiedenen Unternehmen gestaltet zu Themen wie Finanzen, Controlling, Zoll, Personalwirtschaft und noch vielen weiteren Fachbereichen.

Unterrichtet wird tagsüber in den folgenden Fächern: Englisch, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Handelsbetriebslehre und Recht. Vor Beginn der Ausbildung kann man noch zwischen Französisch und Spanisch Unterricht als zweite Fremdsprache wählen. Je nach Semester wird eine Rechnungswesen-Stunde durch eine Mathe-Stunde ersetzt.

Zudem findet vierteljährlich ein Ganztagesunterricht meistens von 09.00 bis 18.00 Uhr statt.

Auslandssemester in London

Im Rahmen meines dualen Studiums an der Nordakademie entschloss ich mich dazu, die Chance eines Auslandssemesters zu nutzen und das fünfte Semester außerhalb von Deutschland zu verbringen.

Ich entschied mich, hierfür London als Ziel auszuwählen und so war von September 2010 bis Januar 2011 Englands Hauptstadt meine „neue Heimat“.

Ich lernte eine Stadt kennen, die als Weltmetropole durch seine Vielfalt und Kontraste seinesgleichen sucht. Hier ist einfach immer etwas los und es kommt nie Langeweile auf.

Studiert habe ich am Campus der Westminster Business School, dem wirtschaftlichen Zweig der University of Westminster. Dieser befindet sich direkt gegenüber des berühmten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds an der Baker Street.

Mit mehr als 20.000 Studenten stellte diese Universität einen erheblichen Unterschied zu der eher „beschaulichen“ Nordakademie in Elmshorn dar und es war spannend, einmal das Studentenleben an einer so großen Universität live mitzubekommen. Neben den Vorlesungen und Seminaren (Ich besuchte die Module Business Strategy, Management Accounting, Corporate Finance und The Global Markets) machte ich auch abseits des Studiums viele neue Erfahrungen.

Ich lernte neue Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt kennen und erlebte eine tolle und prägende Zeit. Insbesondere die Unterhaltungsmöglichkeiten in London waren nahezu unerschöpflich. Besuche in Musicals, Fußballstadien, Museen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten boten Tag und Nacht eine tolle Abwechslung zum Uni-Alltag.

Dieses Auslandssemester war eine riesige Erfahrung für mich und wird für immer als eine schöne Erinnerung in meinem Kopf bleiben. Ich kann nur jedem, der die Möglichkeit hat ein Semester fernab von Hamburg in einem anderen Teil der Welt zu absolvieren, raten diese zu nutzen und so unvergessene Erlebnisse zu sammeln.

Ein Auslandssemester in Südafrika!

Grade erst bin ich aus meinem 6 monatigen Auslandssemester im sonnigen Südafrika wiedergekommen. Wir dualen Studenten erhalten im 2. Studienjahr die Möglichkeit das 5. Semester im Ausland zu verbringen und somit eine andere Universität kennen zu lernen. Auch wenn die University of Cape Town keine Partneruni zur Nordakademie ist, habe ich das halbe Jahr in Kapstadt sehr genossen und würde meine Entscheidung dorthin zu gehen immer wiederholen.

Das Semester selber ging nahezu 6 Monate, also wesentlich länger als die 10 Wochen Aufenthalt an der Nordakademie. Biesterfeld unterstützt jedoch seine dualen Studenten, indem diese die restliche Zeit von der Arbeit freigestellt werden, also keinen zusätzlichen Urlaubstage nehmen müssen. Zusätzlich erhalten sie auch einen finanziellen Zuschuss, um anfallende Kosten zu decken.

Kapstadt oder die „Mutterstadt“ besitzt die älteste Uni in ganz Südafrika, die direkt am Fuße des Devil’s Peak liegt und einen atemberaubenden Blick über einen Teil der Stadt bietet. Neben dem Studieren kann man sich hier einen der vielen Uni-Clubs anschließen und zum Beispiel Hockey, Rugby oder Fußball spielen oder zu Weinproben nach Stellenbosch, einer nahegelegenen Weinregion, fahren. Auch sonst bietet Kapstadt ein breites kulturelles Programm und viele Möglichkeiten seinen Tag zu verbringen- und wenn es nur ein entspannter Tag an einem der zahlreichen Strände ist.

Dieses halbe Jahr werde ich wohl nie vergessen und es war auch sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich ans südlichste Ende Afrikas reise!

Der Beginn der Ausbildung

Im August 2010 habe ich, zusammen mit vier weiteren Auszubildenden, meine Ausbildung bei Biesterfeld begonnen.

Um uns den Start in die Ausbildung zu vereinfachen, begann unsere Ausbildung mit zwei Einführungstagen, an welchen uns das Unternehmen vorgestellt wurde, wir an einer Outlookschulung teilgenommen haben und wir uns gegenseitig, sowie die anderen Auszubildenden kennen lernen konnten.

Besonders schön fanden wir die Idee, zum Abschluss dieser zwei Tage, am Nachmittag mit unserer Ausbildungsleiterin in ein Café an der Alster zu gehen, um die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und von unseren ersten Eindrücken zu berichten.

Zusätzlich haben wir an zwei Tagen im August an einem Seminar „Start in die Berufsausbildung“ teilgenommen, in welchem wir uns mit anderen Auszubildenden von unterschiedlichen Unternehmen austauschen konnten und gelernt haben unsere Stärken und Schwächen einzuschätzen, um auch mit schwierigen Situationen im Laufe der Ausbildung umgehen zu können.

Dank dieses gelungenen Starts, haben wir uns von Anfang an wohl gefühlt und konnten uns alle sehr schnell in unserer neuen Umgebung einleben.

Die Ausbildung bei Biesterfeld International

Die Ausbildung bei Biesterfeld International bietet einem die Möglichkeit, die unterschiedlichen Facetten des internationalen Handels von unserem Stammhaus in Hamburg aus kennen zulernen.

Die weltweite Vermarktung von pharmazeutischen Roh- und Hilfsstoffen, Industriechemikalien und Agrarchemikalien bilden das Kerngeschäft der Gesellschaft.

Der ständige Kontakt zu Kollegen, Kunden und Lieferanten in aller Welt garantiert eine Vielfalt im Tagesgeschäft, die es nur in wenigen Berufen gibt. Seien es die Kollegen in unseren Auslandsniederlassungen in China, Indonesien, Indien, Brasilien und Polen oder unsere Kunden und Lieferanten in aller Welt: Auf den regelmäßigen Austausch wird sehr viel Wert gelegt und es ist bereits in der Ausbildung eine der Hauptaufgaben und, in vielen Fällen, der Schlüssel zum Erfolg!

Natürlich läuft ein Großteil dieser Gespräche in Englisch, Spanisch, Französisch oder sogar in weiteren Fremdsprachen. Bedarfsprüfungen bei Kunden, Möglichkeiten neue Produkte einzuführen, Preis- und Marktentwicklungen sowie Verhandlungen über Preise, Liefer- oder Zahlunsgbedingungen werden meistens auf diesem Wege abgewickelt.

Das Einholen von Angeboten, Suchen von neuen  Lieferanten / Produkten, Angebotskalkulation und -Erstellung, Auftragsabwicklung / logistische Planung, Zahlungsüberwachung, Länderprojekte sind nur einige der zahlreichen Aufgaben, die weiterhin während der Ausbildung und danach auf einen zukommen.

Die Ausbildung im Bereich International ist daher eine ideale Chance, das Arbeiten in einem interessanten, vielfältigen und internationalen Umfeld kennen zulernen!