Meine Ausbildung bei der Biesterfeld Plastic GmbH / Eindrücke + Veranstaltungen!

Hallo,

zunächst einmal möchte ich mich vorstellen. Meine Name ist Pascal Zahn und bin 20 Jahre alt. Seit August 2012 mache ich meine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel bei der Biesterfeld Plastic GmbH.

Zu Beginn meiner Ausbildung war ich 5 Monate im Produkt Management für Standard Polymere, was mir anfänglich nicht leicht viel, da mir viele Kenntnisse fehlten. Jedoch machte es großen Spaß, dort zu arbeiten und es war interessant den Arbeitsablauf eines Produkt Managers zu sehen und ein wenig mitgestalten zu können. Mit der Zeit wurde mein Verständnis für die Arbeitsabläufe größer.

Danach folgten drei Tage im Einkauf für Standard Polymere. Auch wenn es nur drei Tage waren, die ich dort verbracht habe, wurden mir viele relevante Dinge erklärt und gezeigt. Aufgrund einer entstandenen Lücke im Vertriebsinnendienst hatte ich die Möglichkeit, dort zunächst als Vertretung auszuhelfen.

Im Vertriebsinnendienst wurde ich zügig integriert und konnte schon schnell selbstständig arbeiten und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Es machte mir viel Spaß im Vertrieb zu arbeiten und die Zeit von Januar bis Ende April verging wie im Flug.

Während meiner Ausbildung, die jetzt seit fast 7 Monaten läuft, habe ich auch intensivere Eindrücke über die Firma Biesterfeld gesammelt und an sehr vielen Veranstaltungen teilgenommen.

Ich muss sagen, dass es mir in der Firma sehr gut gefällt. Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Die Kollegen sind freundlich und helfen, wo es nötig ist. Man versteht sich untereinander sehr gut. Zudem gibt es oft etwas zu naschen, da Kleinigkeiten wie Kuchen und Kekse ausgegeben werden. Eine Tasse Kakao, welche von der Firma kostenlos per Automat zur Verfügung gestellt wird, gestaltet dazu den Arbeitstag noch besser 🙂

Einige der Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe, möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten!!

Zum Einen war die erste Veranstaltung der Biesterfeld AG, an der ich teilnahm, der MOPO-Team Staffellauf, wo es nach einer fünf kilometerlangen Laufstrecke ein ordentliches Grillbüffet sowie eine gratis Massage von einer qualifizierten Masseurin gab.

Die 2. Veranstaltung, die intern für die Biesterfeld Plastic GmbH stattfand, war eine 4 stündige Bootstour rund um die Landungsbrücken. Dazu gab es ein Grillbüffet auf dem Schiff. Zuvor am Tag fanden auch die Vattenfall Cyclassics statt, an denen man teilnehmen konnte, ich aber nicht teilgenommen habe.

Die 3. Veranstaltung war das Sommerfest der Biesterfeld AG, welches großartig war. Am Nachmittag zuvor gab es 2 kleinere Veranstaltungen (Segway fahren und GPS-Schnitzeljagd) und am Abend fand dann endlich das Sommerfest statt.
Biesterfeld hatte für diese Feier ein Dachgeschoss am Kaispeicher + DJ gemietet.
Dazu gab es ein sehr großes Büffet sowie diverse Getränke. Dort hatte man die Möglichkeit, mit vielen Mitarbeiter der Biesterfeld AG zu reden und alle näher kennenzulernen.

Desweiteren gibt es bei Biesterfeld sehr viele innerbetriebliche Ausbildungen (von den Azubis „IBAs“ genannt) und auch außerbetriebliche Zusatzausbildungen wie z.B. ein ein Lagerbesuch bei einem unserer Spediteure statt.

Am 22.2.2013 waren wir auf der Messe „Einstieg“ in Hamburg. Das war meine erste Messe und es war somit sehr aufregend für mich.

An dieser Messe nahmen fast alle Azubis teil. Es war sehr interessant, Schüler und Ausbildungssuchende kennenzulernen und mit denen über unsere Arbeit und die Firma zu sprechen.Vielleicht war einer von Euch sogar an unserem Stand.

Ich werde Euch weiter informieren.

Freundliche Grüße,

Pascal Zahn

Die Ausbildung bei Biesterfeld International GmbH

Mein Name ist Lennart Heß, ich bin 21 Jahre alt und bin seit 2010 Auszubildender zum Betriebswirt im Aussenhandel bei der Biesterfeld International GmbH.

In meinen bis dato zweieinhalb Jahren Ausbildung war es mir möglich, viele verschiedene Abteilungen kennenzulernen und weitestgehend tiefe Einblicke zu erhalten. Da ich nach meinem Abitur nur wenig bis gar keine Vorkenntnisse im Beruf des Außenhändlers hatte, kam es mir sehr entgegen, dass ich zu Beginn meiner Ausbildung für fünf Monate im Customer Service eingeteilt war. Zusammen mit den Informationen aus der Berufsschule gelang es mir somit relativ schnell, einen Überblick über die Geschäfte zu erhalten, welche wir täglich ausführten.

Im Anschluss an den Customer Service bin ich zum ersten Mal in das Produktmanagement für pharmazeutige Produkte (für den Lateinamerikanischen Markt) gekommen. Die ersten Eindrücke, wie Biesterfeld International Geld verdient, habe ich in dieser Abteilung sammeln können. Täglicher Kontakt zu asiatischen Lieferanten und lateinamerikanischen Kunden haben meine Vorstellungen von der Internationalität dieser Ausbildung bestätigt. Ich kalkulierte anhand von Einkaufspreisen und Frachtraten die Verkaufspreise für unsere Kunden, und kümmerte mich im Anschluss auch über die Nachverfolgung dieser Geschäfte. Als dann der erste eigene Auftrag an Land gezogen war, fühlte ich mich vollends integriert in das internationale Handelsgeschäft.

Um der Materie näherzukommen, erhielt ich im Anschluss für zwei Monate Einblicke in unser Lager im Hamburger Freihafen. Dort habe ich den Lagerarbeitern bei der täglich anfallenden Arbeit Unterstützung geleistet und viele nützliche Informationen über unsere Produkte erhalten.

Weitere Abteilungen, in denen ich im Rahmen meiner Ausbildung tätig war, waren später beispielsweise die Buchhaltung und die Finanzierungsabteilung. Hier habe ich einen Überblick über die monatlichen Geschäfte aller Abteilungen erhalten und mir wurden Einblicke in die Finanzierung gewährt. Auf welche Art und Weise finanzieren wir unsere Geschäfte, welche Kosten und Risiken entstehen hierbei und was wird unternommen, wenn ein Kunde nicht zahlungsfähig ist? Diese Fragen wurden mir dort unter anderem beantwortet.

Da die Abteilungen nach Produktgruppen und Ländern aufgeteilt sind, war ich ebenfalls für Industriechemikalien im asiatischen Bereich, sowohl im Customer Service, als auch im Produktmanagement eingeteilt. Viele neue Kunden und Lieferanten erweiterten hierbei mein Spektrum des internationalen Handels.

Meinen letzten Ausbildungsabschnitt verbringe ich nun im Produktmanagement für Industriechemikalien im lateinamerikanischen Raum.

Diese duale Ausbildung bot mir die Möglichkeit, fundamentales Wissen im internationalen Handel zu erhalten. Die Theorie, die an der Berufsschule unterrichtet wird, konnte ich sofort in die Praxis der täglichen Arbeit umsetzen.

Jedem, der Interesse an einer international orientierten Ausbildung hat, kann ich die Ausbildung zum Betriebswirt im Außenhandel bei der Biesterfeld AG empfehlen.

Inventur in Emmerich

In der letzten Woche konnten Hanne, Jeffrey und ich unseren Biesterfeld Logistik-Koordinator anlässlich der Inventur zu unserem Logistikpartner „Convent“ nach Emmerich begleiten. Convent ist ein wichtiger und langjähriger Logistikpartner von Biesterfeld Plastic und zuständig für einen Großteil der Kunststofflagerungen und Warenbewegungen.

Am Mittwoch Nachmittag machten wir uns mit dem Auto auf den Weg in das kleine Städtchen an der holländischen Grenze. Nach gut 4,5 Stunden Fahrt kamen wir abends in Emmerich an, hatten ein leckeres Abendessen und gingen schnell ins Hotel, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Am Donnerstag starteten wir bereits um 7:30 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück ging es zu Convent. Zunächst bekamen wir Azubis eine Einführung in das dortige Tagesgeschäft. Es war sehr interessant zu sehen, wie unser Biesterfeld Plastic System mit dem dortigen System verknüpft ist und wie die verschiedenen Transporte disponiert werden.
Anschließend konnten wir bei einem Rundgang durch das Gefahrstofflager, sowie durch weitere Lagerhallen, sehen, dass diese auf eine Gesamtfläche von 30.000 m² verteilt sind. In den Lagerräumen liefen die Inventurarbeiten auf Hochtouren. Verschiedene Zähltrupps waren seit 6 Uhr morgens dabei, sämtliches Biesterfeld Material zu zählen: Kunststoffgranulat in Säcken, Big Bags und Octabins. Zwischenzeitlich war auch unser Wirtschaftsprüfer eingetroffen, um die Inventur stichprobenartig zu überprüfen. Das Ergebnis: Ohne Beanstandung.

Zum Abschluss des Tages nahm sich der Geschäftsführer von Convent selbst Zeit, um Hanne, Jeffrey und mir das Thema „Ladungssicherung“ nahe zu bringen. Uns wurde demonstriert, wie eine LKW-Beladung von statten geht und wie die Ware abschließend für den Transport gesichert wird.

Abends gingen wir dann gemeinsam mit einigen Convent-Kollegen essen und ließen den Tag nett ausklingen. Am nächsten Tag machten wir uns nach einer kurzen Verabschiedung in der Spedition auf den Heimweg.
Insgesamt war unsere erste Geschäftsreise nach Emmerich sehr spannend: Mitzubekommen, wie bei Convent gearbeitet wird und auch unser Material einmal „live“ zu sehen und nicht nur im System als Zahl herumzuschieben war interessant. Aber am meisten hat uns gefreut, dass wir die Mitarbeiter von Convent einmal kennen lernen konnten.

Innerbetriebliche Ausbildung

Um uns Azubis während der Ausbildung ein breit gefächertes Wissen mitzugeben, findet ungefähr einmal pro Monat eine innerbetriebliche Ausbildung (auch liebevoll IbA genannt) für alle Biesterfeld Azubis statt.

Durchgeführt werden diese internen Schulungen z. B. von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die Wissenswertes aus den Abteilungen und ihren Aufgabenbereichen vermitteln. Es sind aber auch externe Dozenten am Start, die zu Themen, die uns als Chemiehandelshaus betreffen (wie z.B. Chemikalien- oder Außenhandelsrecht), referieren.

Auch durften wir im Rahmen der innerbetrieblichen Ausbildung im letzten Monat ein Lager unseres Dienstleisters im Hamburger Hafen besichtigen.

Auf dem IbA-Plan für die nächsten Monate stehen z. B. Exportgeschäft, Kennzahlen für Kaufleute, Transport- / Logistik- / Versicherungsrecht und Der Betriebsrat / Betriebsverfassung.

Die IbAs sind eine tolle Gelegenheit, die Fachleute aus dem Haus direkt vor Ort persönlich kennen zu lernen. Das ist auch für die zukünftige Arbeit im Hause Biesterfeld sehr hilfreich; so findet man z. B. bei Problemen oder aufkommenden Fragen, schnell den richtigen Ansprechpartner in der entsprechenden Fachabteilung.

Ein netter Nebeneffekt: Wir Azubis kommen alle mal wieder zusammen.

Unterricht im Institut für Außenhandel Am Lämmermarkt

Wir neuen Betriebswirte von Biesterfeld gehen dienstags, mittwochs und freitags in das Institut für Außenhandel Am Lämmermarkt. Der Unterricht ist eine spannende Abwechslung zur regulären Arbeit. 25 Azubis aus unterschiedlichen Betrieben bilden jeweils einen Klassenverband. Insgesamt gibt es 2 Klassen für 2012. Der Unterricht am Mittwoch und am Freitag beginnt um 7.45 Uhr und endet gegen 13.50 Uhr. Darüber hinaus findet am Dienstag nach der Arbeit der Abendunterricht statt.

Der Stundenplan setzt sich hauptsächlich aus wirtschaftlichen Fächern zusammen. Fächer wie Rechnungswesen, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Handelsbetriebslehre und Mathematik bilden den Kern des Lerninhaltes.

Auch Fremdsprachen kommen nicht zu kurz: Englisch, Französisch oder Spanisch? Selbstverständlich, schließlich wollen wir uns international verständigen können!

Der Abendunterricht setzt sich aus unterschiedlichen Themenbereichen zusammen, wie Informationstechnik, Personalwirtschaft, Mediation und Controlling. Um 18.00 Uhr müssen wir im Institut sein und dürfen um 21.15 in unseren wohlverdienten Feierabend starten.

Es bringt Spaß in die Schule zu gehen und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Die Erfahrungen der Mitschüler aus anderen Betrieben bereichern uns um weitere berufliche Eindrücke außerhalb von Biesterfeld.

Vor allem in der Anfangszeit lernen wir viele neue Leute kennen und es ist sehr spannend, individuelle Werdegänge erzählt zu bekommen. Einige wurden gerade erst vom Abitur entlassen, während andere erst aus den ersten Auslandsaufenthalten zurückkehrten. So manch einer hat sogar schon eine Ausbildung oder Studienerfahrungen hinter sich.

Wir haben schon jetzt eine sehr harmonische Klassengemeinschaft, mit engagierten Dozenten und wissbegierigen Schülern. Man geht gerne in die Schule, denn alle haben eins gemeinsam: Alle interessieren sich beruflich nur für das eine

– den Außenhandel!