44 Tage Biesterfeld

Inzwischen sind tatsächlich schon 44 Tage vergangen, seitdem wir neuen Auszubildenden hier bei Biesterfeld angefangen haben. Zeitgleich heißt das auch: wir haben sieben neue Autoren für diesen Blog und können ihm wieder zu „alter“ Frische verhelfen.                                   

Also, da wären wir dann! Am 01. August ging der neue Abschnitt „Ausbildung“ für uns los. Pünktlich um 9.00 Uhr fanden wir uns im Eingangsbereich des Stammhauses in der Ferdinandstraße ein. Obwohl wir uns eigentlich schon untereinander vom Auswahltag und dem Kennenlerntreffen kannten, war doch der Großteil von uns noch ziemlich angespannt. Kein Wunder, schließlich erwartete uns etwas ganz Neues. Naja, zumindest viele Informationen für den Anfang. Die anderen Azubis stellten uns „Neuen“ das Unternehmen und die Geschäftsbereiche genauer vor, es folgte eine Hausführung und natürlich am zweiten Tag das Kennenlernen mit den Ausbildern und den Kollegen. Einen herzlicheren Empfang in der Abteilung hätte ich mir nicht vorstellen können! Ich kam bepackt mit Büroutensilien an meinen eigenen Arbeitsplatz, der mit Luftschlangen und Begrüßungs-Memes geschmückt war, und alle anfängliche Anspannung flachte so langsam ab. Das Kennenlernen der Kollegen im Geschäftsbereich Spezialchemie war ebenfalls sehr freundlich, hätte ich mir doch bloß die Namen alle merken können…

Wie auch immer, inzwischen sind wir richtig eingestiegen ins „Azubi-Dasein“. Die Basics mit dem System funktionieren schneller als zuvor, wir haben an Meetings und auch an innerbetrieblichen Schulungen teilgenommen und stehen nun selbst schon in Kontakt mit Lieferanten, Kunden und den Logistikpartnern. Die Kollegen werden natürlich noch immer mit einem Haufen Fragen konfrontiert, aber ich glaube das wird sich bis zum Ende der Ausbildung auch nicht groß ändern, schließlich werden wir verschiedenste Abteilungen durchlaufen.

Mitte August hat nun für die Kaufleute unter uns die Berufsschule angefangen, die Ferien sind bekanntermaßen ja schon seit längerem vorbei. Die Abkürzungen der Hauptfächer BAFL, WUB und CUK sind zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu Mathe, Deutsch und Englisch aus der Schulzeit – aber Beschaffung u. Absatz sowie Finanzierung u. Logistik, Wirtschaft und Beruf, Controlling und Kostenrechnung sind schließlich nicht ganz unwichtig für uns zukünftigen Kaufleute.

Ja, das waren dann die ersten 44 Tage in Kurzfassung. Auf jeden Fall ein gelungener, erlebnis- und abwechslungsreicher Ausbildungsstart – wir freuen uns auf die kommende Zeit!

 

Der Start in einen neuen Lebensabschnitt

Am 01.08.2013 begann für uns der neue, mit Spannung erwartete Abschnitt „Ausbildung“.
Wir waren am ersten Tag sehr aufgeregt. Uns schwirrten viele Fragen durch den Kopf: „Was machen wir wohl an den ersten Tagen? Wie sind die anderen neuen Auszubildenden? Wie sind die Auszubildenden, die schon länger im Unternehmen sind? In welche Abteilung kommen wir? Sind die Arbeitskollegen nett? Was wird von uns erwartet?“ All diese Fragen und noch viele mehr stellten wir uns, doch unsere Aufregung hat sich schnell gelegt.

Wir sind fünf Auszubildende, die dieses Jahr ihre Ausbildung zum/zur Betriebswirt/in im Außenhandel in den drei Geschäftsbereichen der Biesterfeld AG angefangen haben. Zwei von uns machen ihre Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH, einer bei der Biesterfeld Plastic GmbH und die anderen zwei sind bei der Biesterfeld International GmbH. Wir sind eine Gruppe von unterschiedlichen Charakteren, aber wir haben doch einen guten Zusammenhalt und verstehen uns gut.
Das tägliche gemeinsame Mittagessen ist daran maßgeblich mit „Schuld“. Wir treffen uns mit allen Auszubilden mittags zum Essen in der Kantine. Wir sprechen über anstehende Projekte, über aktuelle Aufgaben oder aber auch – was meistens der Fall ist – unterhalten wir uns über unsere Freizeitaktivitäten.

In den folgenden Abschnitten wollen zwei von uns euch einen Einblick in unsere Erfahrungen bei der Biesterfeld AG geben (vom Auswahltag vor knapp einem Jahr bis heute, also gut zwei Monate nach dem Beginn unserer Ausbildung).

Der Auswahltag
Gut ein Jahr ist es jetzt her, dass wir am Auswahltag bei der Biesterfeld AG teilgenommen haben. Für manche von uns war es das erste „Assessment–Center“, andere waren schon mit dem Prozedere vertraut, da sie bereits einige Assessment-Center hinter sich hatten. Alle Bewerber versammelten sich am Auswahltag im Foyer, wo wir von den Auszubildenden in Empfang genommen wurden. Wir waren, wenn ich mich recht erinnere eine Gruppe von 20 Bewerbern. Man unterhielt sich mit den Mitbewerbern, tauschte aus, wer man war, woher man kam und für welchen Beruf man sich beworben hatte.
Dann ging es auch schon los. Wir folgten den Auszubildenden in den 7. Stock zum Konferenzraum. Dort wurden wir von Herrn Neumann, dem Leiter der Abteilung Personal & Service, in Empfang genommen. Es folgte eine Präsentation der Biesterfeld AG und dann ging es mit dem Auswahltag los.
Uns wurden Aufgaben zu unserem wirtschaftlichen Verständnis und zu unseren Sprachkenntnissen gestellt, die entweder in Partnerarbeit oder im Team zu erledigen waren. Aber mehr wollen wir euch nicht verraten, denn ein bisschen Überraschung muss ja bleiben, sonst ist die ganze Spannung weg.
Während der Pausen standen uns die Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite. Wir konnten Fragen stellen und uns mit ihnen über ihre bisher gemachten Eindrücke und Erfahrungen unterhalten. Gerade diese Möglichkeit fanden wir sehr gut, da man so nicht nur die Informationen von den Internetseiten hatte, sondern auch ein Bild aus erster Hand bekam, wie die Praxis aussieht.
In der Mittagspause gingen wir mit den Auszubildenden zusammen in der Kantine essen. Nach dem Essen lichtete sich das Bewerberfeld, denn eine erste Vorauswahl aus den Bewerberinnen und Bewerbern wurde getroffen. Es folgten weitere Aufgaben, die bis zum Ende des Auswahltages darüber entscheiden sollten, wer von uns in diesem Sommer seine Ausbildung bei der Biesterfeld AG beginnen darf.
Am Ende des Tages waren wir ziemlich geschafft, aber dennoch hat der Auswahltag Spaß gemacht. Die Entscheidung, wer von uns einen der begehrten Ausbildungsplätze erhielt, fiel sehr schnell. Bereits am nächsten Tag erhielten wir eine Nachricht darüber, ob wir einen Ausbildungsplatz erhalten sollten, oder nicht.

Die Ausbildung
Die ersten zwei Ausbildungstage waren geprägt vom Kennenlernen der anderen Auszubildenden, der Etikette des Hauses und vielen organisatorischen Sachen. Wir lernten den Vorstand kennen und Frau Ralfs, die für uns Auszubildende die Ansprechpartnerin ist, informierte uns über alle relevanten Dinge.
Am folgenden Montag war unser erster Schultag. „Einschulung“ ist zwar vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Frau Ralfs hatte für uns fünf sogar eine kleine Schultüte gebastelt, in der sich Maoam und Traubenzucker befand. Eine nette Geste und süße Idee, wie wir finden. Danach folgte die Einteilung in die Klassen und der erste Unterricht begann.
Der Schulalltag kehrte schnell wieder ein. Eben hatte man noch frei nach dem Abitur und nun sitzt man wieder in der Schule. Eine große Umgewöhnung war es zwar nicht, aber nach der unterrichtsfreien Zeit musste man sich daran doch wieder gewöhnen. Unsere Klasse ist eine bunt gewürfelte Gruppe. Wir kommen aus vielen unterschiedlichen Firmen mit den verschiedensten Unternehmensgegenständen. Von Chemikalien über Kaffee bis Tee ist alles vertreten. Auch wenn wir uns nur zwei Mal tagsüber und ein Mal zum Abendunterricht in der Woche sehen, denke ich, dass unsere Klasse doch schon gut zusammengewachsen ist und wir einen gute Klassengemeinschaft haben. An einige der Unterrichtsfächer, wie Handelsbetriebslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Rechnungswesen, mussten sich die meisten der Auszubildenden erst noch gewöhnen, da sie diese Fächer aus der vorherigen Schulzeit nicht kannten. An das neue Benotungssystem und die Unterrichtsweise mancher Lehrer musste man sich auch erst gewöhnen, aber das kannte man ja schließlich aus der bisherigen Schulzeit. Zusammenfassend sind unsere Lehrer alle nett, hilfsbereit und versuchen immer ein gutes Verhältnis zu uns als Schülern aufzubauen.

Nun zu den ersten zwei Monaten im Betrieb.
Ich bin Kimberly Seemann, Auszubildende bei der Biesterfeld International GmbH. Zurzeit bin ich in dem Bereich Chemie in der Abteilung Amerika und ROW (Rest of the world). In den ersten Tagen habe ich meine Kollegen kennengelernt und mir wurde eine Einweisung in die Abläufe in der Abteilung und das System, mit dem wir arbeiten, gegeben. Die ersten Aufgaben habe ich noch mit einer Kollegin zusammen erledigt, doch schon nach sehr kurzer Zeit, habe ich meine eigenen Aufgaben bekommen. Ich habe meine eigenen Aufträge, für die ich zuständig bin und für die ich auch die Verantwortung trage. Und genau das ist es, was mir an der Ausbildung gefällt: eigenständiges Arbeiten mit Übernahme von Verantwortung. Man fühlt sich gleich in das Unternehmen integriert. Man ist nicht nur eine Auszubildende, man ist ein Teil des Unternehmens mit seinen eigenen Aufgaben. Man trägt seinen Teil zum Geschehen im Unternehmen bei und ist ein vollwertiges Mitglied des Teams. Ich freue mich auf die nächsten Monate der Ausbildung und bin gespannt, was mich auf meinem weiteren Weg bei der Biesterfeld International GmbH noch erwartet.

Ich bin Lisa Marie Biermann und habe meine Ausbildung bei der Biesterfeld Spezialchemie GmbH begonnen. Im Moment bin ich in der Abteilung CASE im Costumer Service. Ich wurde sehr freundlich und herzlich aufgenommen. Anfangs habe ich meinen Kollegen über die Schulter geschaut und wurde in das Warenwirtschaftssystem SAP eingeführt. Schon nach kurzer Zeit durfte ich bereits eigene Aufträge bearbeiten, Angebote erstellen, Rechnungen prüfen, Langzeitlieferantenerklärungen ausstellen oder den Versand von Produktmustern veranlassen. Besonders gut finde ich, dass mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird und mir meine Kollegen bei Fragen gerne zur Seite stehen. Toll ist es, wenn man die Fragen der Kunden bereits klären kann, ohne das Gespräch an einen Kollegen weitergeben zu müssen. Ich freue mich auf eine spannende Zeit und eindrucksvolle Erfahrungen der Biesterfeld Spezialchemie GmbH!

Kimberly und Lisa Marie

Meine erste Zeit im Product Management!

In den ersten drei Tagen bei Biesterfeld bekamen wir einen Ausbildungs- und Einsatzplan, der Informationen darüber gibt, wo wir in unserer gesamten Ausbildungszeit eingesetzt werden. Somit haben alle Azubis und dualen Studenten einen strukturierten Überblick des Ausbildungsinhaltes in den jeweiligen Teilkonzernen.

Meine ersten drei Monate verbringe ich nun im Product Management der Engineering Polymers (PM EP) in der Biesterfeld Plastic GmbH. Schon in den ersten Tagen wurde mir bewusst, dass eine sehr spannende Zeit auf mich wartet.

Ich konnte mit dem Begriff Product Management etwas anfangen, dennoch wusste ich nicht genau, was auf mich zu kommt. Im Product Management befasse ich mich hauptsächlich mit der Planung und Vermarktung der jeweiligen Produkte. Ein Produktmanager beschränkt sich auf ein bestimmtes Produktsortiment und hat hierfür sehr gute und ausgeprägte Produkt- und Marktkenntnisse.

In den ersten Tagen erhielt ich einen Gesamteindruck der Produkte, Materialien, Zulieferer und Kunden und bekam eine sehr informative Einarbeitung. Auch Fragen kann ich mir und anderen immer besser beantworten, da ich mit der Zeit immer mehr Fachkenntnisse erlange.

Meine erste größere Aufgabe erfolgte sehr schnell und umfasste eine Zeitspanne von drei Tagen. Ich fand es sehr gut, dass ich so früh eigenständig arbeiten durfte. Ich musste mir Informationen zu bestimmten Produkten beschaffen und erstellte mir dafür eine übersichtliche Excel-Tabelle. Meine Ergebnisse wurden für eine wichtige Produktanalyse verwendet und ich war sehr stolz, dass meine erste Arbeit so eingebracht wurde. Darüber hinaus kam ich mit  weiteren Kollegen in Kontakt, da ich auf die Hilfe des Vertriebsinnen- und Außendienstes angewiesen war.

Parallel zu größeren und anspruchsvollen Aufgaben, bearbeite ich Auftragsbestätigungen, verwalte Werkprüfzugnisse, beantworte E-Mails und Telefonanrufe. Mit der Zeit wickelt man auch diese Aufgabenbereiche routinemäßig ab.

Im Großen und Ganzen habe ich eine sehr interessante Einarbeitung. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß, da sie abwechslungsreich, spannend und informativ ist. Außerdem werde ich mit der Zeit sicherer und es fällt mir viel leichter tägliche Herausforderungen zu überwinden.

 

 

Die ersten Tage bei der Biesterfeld AG

Auch zum 01.08.2012 fanden sich acht neue Azubis im Hause Biesterfelds zusammen. Mein Name ist Jessica Pein und ich als neue Duale Studentin lernte an diesem Tag eine gemischte Azubi-Gruppe aus fünf Betriebswirten im Außenhandel, sowie einen Kaufmann und eine Kauffrau im Groß- und Außenhandel kennen.

Nach nun gut drei Wochen im Personal und Service Bereich fühle ich mich sehr gut aufgenommen und betreut. Durch die drei Kennenlerntage, unserem ersten Seminar und das tägliche gemeinsame Mittagessen mit allen Azubis, ist unsere Gruppe schon jetzt zusammengewachsen.

Zu den ersten Tagen im Betrieb kann ich folgendes sagen: Direkt zu Beginn habe ich einen eigenen Schreibtisch mit Computer bei einer Kollegin im Personal und Service Bereich bekommen. „Über die Schulter gucken“ gibt es bei Biesterfeld nicht. Von Anfang an bekommen wir kleinere und größere Aufgaben, die wir selbstständig bearbeiten.

Zur Zeit kümmere ich mich um die neuen Azubi-Bewerbungen für das Jahr 2013, was eine spannende Aufgabe ist, da man selbst erst aus der Bewerbungszeit raus ist.
Somit freue ich mich besonders auf die anstehenden Projekte wie zum Beispiel die Messe Einstieg und warte gespannt auf meine erste Zeit an der Nordakademie.

Die neuen Azubis 2012 – Foto von R. Nesselrath

Der Auswahltag 2011

Wie jedes Jahr, fand auch in diesem Jahr im Oktober der Auswahltag für die „neuen“ Auszubildenden statt. Katarina Käding hat bereits die Erlebnisse, aus Sicht eines Bewerbers, geschildert. Doch es ist sicherlich auch interessant zu wissen, wie wir, die Auszubildenden, diesen Tag empfinden.

Für uns Auszubildende ist es, wie für die Bewerber auch, ein spannender Tag. Schließlich lernen wir bereits jetzt unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen kennen.

Den ganzen Tag über haben wir die Bewerber begleitet: Fragen beantwortet, über die Ausbildung erzählt und „mit gezittert“. Schließlich waren wir alle in der gleichen Situation und können uns gut vorstellen, wie es den Bewerbern geht.

Wir haben motivierte Bewerber kennengelernt und freuen uns, unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bald in unsere Runde begrüßen zu dürfen.