Abschlussprüfungen – auf der Zielgeraden

Fast drei Jahre nach Ausbildungsbeginn und pünktlich zum Frühlingsanfang haben Julia, Lennart, Hanne und ich nun endlich alle schriftlichen Prüfungen überstanden! 12 von 14 Abschlussprüfungen hätten wir damit geschafft!

Im Februar waren zunächst die Fremdsprachenprüfungen in Englisch und Spanisch bzw. Französisch an der Reihe. Mitte März standen dann die schriftlichen Betriebswirtprüfungen an. Diese setzten sich aus den Fächern HBL (Handelsbetriebslehre), Recht, Rechnungswesen, BWL und VWL zusammen. Nach einer kurzen Osterpause folgten dann die Handelskammerprüfungen in den Fächern Außenhandelsgeschäfte, Wirtschaft und Soziales sowie Controlling und Kostenrechnung. Wer mochte, durfte auch noch je eine freiwillige Prüfung in den beiden gewählten Fremdsprachen ablegen.

Ende Mai folgen dann noch zwei mündliche Prüfungen. Bis dahin können wir nach getaner Arbeit aber erst mal das schöne Wetter genießen!  🙂

Seminar: Azubi Spezial

Zwanzig Begriffe in der richtigen Reihenfolge wiedergeben, 100 Namen den richtigen Gesichtern zuordnen und die Küstenstaaten der USA der Reihe nach wiedergeben können? Dies sind ein paar Beispiele, die nach dem Seminar kein Problem mehr für uns sein sollten – Wichtig sei: Gewusst wie!

Hier vorweg ein kleines Beispiel:
Nach dem Mastersystem werden den Zahlen bestimmte Begriffe zugeordnet. Die 3 als Hocker (drei Hockerbeine)  und die 9 als Kegel („alle neune“) ergeben somit das folgende abstrakte Bild für die Vorwahl Italiens:
Eine Pizza als Grundlage für Italien. Auf dieser steht ein Hocker, der von einem Kegel in den Teig gehauen wird.

Grundlage bei allen Übungen war die kreative Problemlösung. Ziel war es die Begriffe, Gegenstände oder Informationen mit möglichst abstrakten und irrealen Bildern zu verknüpfen, die sich somit im Kopf verankern sollten.
Für Klausuren, Präsentationen oder auch Alltagssituationen wird so das Lernen einfacher, kreativer und schneller gestaltet!

Tennisturnier

Um nach dem MOPO-Team-Staffellauf weiterhin im Training zu bleiben, haben Kathrin und ich bei einem kleinen internen Tennisturnier der Spezialchemie mitgemacht.

Tatjana, die gerade erst im August ihr Duales Studium bei der Biesterfeld AG angefangen hat, hat uns auch gleich tatkräftig unterstützt!
Für eine Urkunde hat es zwar für keinen von uns gereicht, der Spaßfaktor kam jedoch bei niemandem zu kurz und auch unsere Tennisschläger haben sich nach einer längeren Pause mal wieder über ihren Einsatz gefreut!

Jetzt heißt es für das nächste Mal: trainieren, trainieren, trainieren! Ein bisschen Ehrgeiz ist ja schließlich doch immer dabei … 😉

Containerterminal Altenwerder

Als Klasse bekamen wir einen der modernsten Containerterminals der Welt zu Gesicht!
Der Mensch spielt dabei eine immer geringere Rolle: Ein Großteil des Containerumschlagplatzes ist vollautomatisiert, so dass Krane und Transportfahrzeuge von einem Zentralrechner gesteuert werden.
Die vielen Fahrzeuge, die „herrenlos“ einen Container nach dem anderen zum jeweiligen Ziel befördern und sogar beim Abbiegen blinken, erinnerten ein wenig an einen Film, der in der Zukunft spielt…
Warum die Fahrzeuge blinken, wenn der Mensch doch gar keinen Zutritt zu der vollautomatisierten Fläche hat, konnte uns zwar keiner beantworten, insgesamt war es jedoch ein sehr informativer und vor allem spannender Ausflug!

Besuch des Zentrallagers in Deutschland

Zum Ende meiner Ausbildungszeit in der Logistikabteilung durfte ich letzte Woche mit in unser Zentrallager von Deutschland fahren. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Hochregallager besichtigen durfte und sehen konnte, wie sich unsere Bestände auf die tatsächliche Lagerfläche auswirken.

Während unseres Besuches bekam ich eine Führung durch die verschiedenen Lagerbereiche, wo ich unsere Materialien einmal in der Realität gesehen habe, und sogar bei einer LKW Entladung zugucken konnte! Dazu wurden uns noch die einzelnen Schritte erklärt, die erledigt werden müssen, bevor wir den Wareneingang bei uns im System erkennen können.

Später konnte ich dann noch einzelne Mitarbeiter kennen lernen, die ich bereits von Telefongesprächen kannte, und in das System unseres Dienstleisters „reinschnuppern“, um bei Abläufen, die ich bereits von uns kannte, zu sehen, was dabei auf der anderen Seite geschieht.

Alles in allem war es ein interessanter Tag, um die Größenwerte unseres Lagers und der Materialien nun auch bildlich vor Augen zu haben!